MATE Panel Startleiste

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Kurze Übersicht

Das MATE Panel ist die Taskleiste und zentrale Steuerungskomponente der MATE Desktop-Umgebung. Es bietet Zugriff auf Anwendungsmenüs, Fensterverwaltung, Benachrichtigungen und eine Vielzahl von Applets für Systemüberwachung, Netzwerksteuerung und weitere Funktionen. Als Fork des GNOME 2 Panels bewahrt es die vertraute, traditionelle Desktop-Metapher und erlaubt vollständige Anpassung durch Hinzufügen, Entfernen und Verschieben von Elementen. MATE Panel ist das Herzstück einer produktiven, ressourcenschonenden Desktop-Erfahrung.

Taskleiste
Panel
MATE Desktop
Applets
GNOME 2 Fork
GTK-basiert
Open Source

Systemanforderungen

Komponente Geschätzter Bedarf
Speicherplatz ~8-12 MB für mate-panel selbst, ~30-50 MB mit allen Standard-Applets
RAM-Bedarf ~60-170 MB für Panel mit Standard-Applets (GTK3-Version), ~40-100 MB (GTK2-Version, veraltet)
Betriebssystem Linux (alle gängigen Distributionen), FreeBSD, OpenBSD
Abhängigkeiten GTK+ 3.22 oder höher, libwnck-3.0, libmate-desktop, libmate-menu, mate-menus, GLib 2.50+
Display-Server X11 (primär), experimentelle Wayland-Unterstützung ab MATE 1.28

Funktionen

Funktion Beschreibung
Mehrere Panels Beliebig viele Panels können erstellt, gelöscht und frei auf dem Desktop positioniert werden – oben, unten, links oder rechts am Bildschirmrand
Applet-System Erweiterbare Architektur mit libmate-panel-applet-Bibliothek ermöglicht Entwicklung eigener Mini-Anwendungen, die sich ins Panel integrieren
Integrierte Standard-Applets Workspace Switcher, Window List, Window Selector, Notification Area (System Tray), Clock, Wanda the Fish (Easter Egg), und viele mehr
Anwendungsmenü Hierarchisch organisiertes Menüsystem nach freedesktop.org-Standards mit Kategorien, Favoriten und Suchfunktion
Fensterliste (Tasklist) Zeigt alle geöffneten Fenster mit Vorschau-Thumbnails beim Hovern, unterstützt Gruppierung und verschiedene Anzeigemodi
Arbeitsflächenumschalter Grafischer Umschalter für virtuelle Desktops mit Drag-and-Drop-Unterstützung zum Verschieben von Fenstern zwischen Arbeitsflächen
Notification Area System Tray für Hintergrundanwendungen wie Netzwerkmanager, Lautstärkeregelung, Update-Benachrichtigungen und mehr
Benutzerdefinierte Launcher Schnellstartsymbole für häufig genutzte Programme können direkt ins Panel integriert werden – mit Drag-and-Drop aus dem Menü
Drawer (Schubladen) Ausklappbare Container im Panel zum Gruppieren mehrerer Launcher und Applets, um Platz zu sparen
Multi-Monitor-Support Panels können auf verschiedenen Monitoren platziert werden, automatische Erkennung von Display-Änderungen
Anpassbare Größe & Transparenz Panel-Höhe/-Breite frei einstellbar, Hintergrund kann transparent, farbig oder mit Bild versehen werden
Auto-Hide & Expand Automatisches Ausblenden bei Nichtnutzung, intelligente Ausweichfunktion bei maximierten Fenstern, Expand-Modus für volle Bildschirmbreite

Ausführliche Beschreibung

Über MATE Panel:
Das MATE Panel ist ein direkter Fork des GNOME Panel 2.32 und wurde zusammen mit der MATE Desktop-Umgebung 2011 ins Leben gerufen. Als Reaktion auf die umstrittene Umstellung von GNOME 2 auf GNOME 3 und dessen grundlegend geändertes Bedienkonzept entstand MATE als Bewahrer der traditionellen Desktop-Metapher. Der Name „MATE“ (ausgesprochen „Ma-Tay“) stammt vom südamerikanischen Mate-Strauch (Yerba Mate) und symbolisiert die Wurzeln in der GNOME-Geschichte.

Das MATE Panel verkörpert die klassische Desktop-Philosophie: Es bietet eine dauerhaft sichtbare Leiste am Bildschirmrand, die als zentrale Schaltstelle für alle Desktop-Aktivitäten dient. Die Standardkonfiguration umfasst typischerweise zwei Panels – eines oben mit Menü, Notification Area und Uhr, ein zweites unten mit Fensterliste und Arbeitsflächenumschalter. Diese Anordnung entspricht dem bewährten GNOME 2-Layout, kann aber vollständig individuell angepasst werden. Nutzer können beliebig viele zusätzliche Panels erstellen, sie an allen vier Bildschirmrändern positionieren oder sogar als freischwebende Panels konfigurieren.

Die wahre Stärke des MATE Panels liegt in seinem Applet-System. Applets sind kleine Programme, die sich nahtlos ins Panel integrieren und spezifische Funktionen bereitstellen. Die mitgelieferten Standard-Applets decken die wichtigsten Desktop-Bedürfnisse ab: Der Clock-Applet zeigt Zeit und Datum mit Kalenderansicht, der System Monitor visualisiert CPU- und Speicherauslastung, der Weather Report zeigt Wetterdaten an, und der Drive Mount-Applet ermöglicht schnelles Ein- und Aushängen von Laufwerken. Besondere Erwähnung verdient „Wanda the Fish“ – ein humoristisches Applet, das einen animierten Fisch im Panel anzeigt und Weisheiten von Phrack ausgibt, wenn man darauf klickt.

Die aktuelle Version MATE 1.28 (Februar 2024) bringt bedeutende Verbesserungen: Wayland-Unterstützung für viele Applets, HiDPI-Optimierungen, Window-Thumbnail-Vorschauen beim Hovern über Taskleisten-Einträge, verbesserte Accessibility und die Möglichkeit, Panels zwischen Monitoren zu verschieben. Die Entwicklung erfolgt aktiv mit regelmäßigen Updates und Bug-Fixes. MATE Panel unterstützt sowohl GTK2 (Legacy) als auch GTK3, wobei GTK3 der empfohlene Standard ist. Die Migration zu GTK4 wird diskutiert, ist aber noch nicht implementiert.

Einsatzgebiete: MATE Panel eignet sich hervorragend für Nutzer, die Wert auf Produktivität und Effizienz legen, eine vertraute Desktop-Umgebung schätzen, ressourcenschonende Systeme bevorzugen (ideal für 1-4 GB RAM-Systeme), von Windows XP/7 oder GNOME 2 migrieren, als Power-User vollständige Kontrolle über ihr Desktop-Layout wünschen, oder auf älterer Hardware moderne Software-Features nutzen möchten. Das Panel ist auch beliebt bei Administratoren, die Terminal-Server oder Thin-Clients mit grafischer Oberfläche betreiben.

Lizenzierung: GNU General Public License v2.0 und höher (GPL-2.0+) – vollständig quelloffen und kostenlos

Weitere Informationen: mate-desktop.org | Community: GitHub | Wiki: MATE Wiki

Vergleichbare Linux-Alternativen

Alternative Beschreibung
Xfce4 Panel
RAM ~40-80 MB • Speicher ~10 MB
Panel der Xfce Desktop-Umgebung mit ähnlichem Konzept wie MATE Panel. Leichter und ressourcenschonender, aber mit weniger integrierten Applets. Sehr gute Plugin-Architektur. Ideal für Nutzer, die noch minimalistischer als MATE arbeiten möchten.
LXQt Panel
RAM ~50-100 MB • Speicher ~15 MB
Panel der LXQt Desktop-Umgebung, Qt-basiert statt GTK. Sehr leichtgewichtig und modular aufgebaut. Weniger Features als MATE Panel, dafür schneller. Gute Wahl für Qt-Enthusiasten oder extreme Performance-Anforderungen.
GNOME Panel (Classic)
RAM ~80-150 MB • Speicher ~20 MB
Das Original – GNOME Flashback mit klassischem Panel-System. Modernere GTK-Version als MATE, aber ähnliches Konzept. Besser in moderne GNOME-Ökosysteme integriert. Für Nutzer, die GNOME 2-Feeling mit aktueller GNOME-Technologie wünschen.
Tint2
RAM ~15-30 MB • Speicher ~3 MB
Minimalistisches, eigenständiges Panel für Window Manager wie Openbox. Sehr leicht und schnell, aber nur grundlegende Funktionen. Keine Applet-Architektur, dafür hochgradig konfigurierbar. Ideal für DIY-Desktops.
LXPanel
RAM ~30-60 MB • Speicher ~8 MB
Panel von LXDE (GTK2-Version von LXQt). Sehr ähnlich zu MATE Panel, aber einfacher und mit weniger Features. Extrem ressourcenschonend. Gute Alternative für sehr alte Hardware oder minimalistische Setups.
KDE Plasma Panel
RAM ~150-300 MB • Speicher ~50 MB
Panel der KDE Plasma Desktop-Umgebung. Deutlich ressourcenintensiver als MATE Panel, bietet aber mehr visuelle Effekte und Widget-Vielfalt. Hochgradig anpassbar mit Themes und Plasma Widgets. Für Nutzer, die Funktionsreichtum über Ressourcenschonung stellen.
Polybar
RAM ~20-40 MB • Speicher ~5 MB
Modernes, hochkonfigurierbares Status-Bar-System für Window Manager. Kein klassisches Panel, sondern eher Informationsleiste. Sehr beliebt in Tiling-WM-Communities. Erfordert manuelle Konfiguration, bietet dafür maximale Kontrolle.

Hinweis zur Auswahl: MATE Panel ist ideal für Nutzer, die eine vollständige, traditionelle Panel-Erfahrung mit gutem Funktionsumfang und moderatem Ressourcenverbrauch wünschen. Xfce4 Panel ist leichter, aber ähnlich. LXQt/LXPanel sind noch minimalistischer. GNOME Panel (Classic) ist moderner, aber ressourcenintensiver. Tint2 und Polybar sind für minimalistichere Window-Manager-Setups gedacht. KDE Plasma Panel ist die Feature-reichste, aber ressourcenhungrigste Option.

Download & Installation

Website: mate-desktop.org | Quellcode: GitHub | Dokumentation: MATE Wiki

Hinweis: MATE Panel ist normalerweise Teil der vollständigen MATE Desktop-Umgebung. Es kann auch standalone installiert werden, benötigt aber MATE-Desktop-Komponenten als Abhängigkeiten.

Debian/Ubuntu

# Vollständige MATE Desktop-Umgebung (empfohlen)
sudo apt update
sudo apt install mate-desktop-environment

# Nur MATE Panel und Kern-Komponenten (minimal)
sudo apt install mate-panel mate-menus mate-desktop \
    mate-session-manager marco

# Zusätzliche Applets
sudo apt install mate-applets mate-applets-common

# Optional: Erweiterte Applets
sudo apt install mate-netbook mate-sensors-applet

Fedora/RHEL/CentOS

# Vollständige MATE Desktop-Gruppe
sudo dnf groupinstall "MATE Desktop"

# Nur Panel und Basis
sudo dnf install mate-panel mate-menus mate-desktop \
    mate-session-manager marco

# Zusätzliche Applets
sudo dnf install mate-applets

Arch Linux

# Vollständige MATE-Installation
sudo pacman -S mate mate-extra

# Minimal-Installation
sudo pacman -S mate-panel mate-menus mate-desktop \
    mate-session-manager marco

# Zusätzliche Applets
sudo pacman -S mate-applets

# Weitere nützliche Komponenten
sudo pacman -S mate-notification-daemon mate-power-manager

NixOS

# Deklarative Konfiguration in configuration.nix
services.xserver.enable = true;
services.xserver.desktopManager.mate.enable = true;

# Oder spezifische Pakete
environment.systemPackages = with pkgs; [
  mate.mate-panel
  mate.mate-applets
  mate.mate-menus
  mate.mate-desktop
  mate.mate-session-manager
  mate.marco
];

# Imperativ installieren
nix-env -iA nixos.mate.mate-panel

openSUSE

# Vollständiges MATE Desktop-Pattern
sudo zypper install -t pattern mate

# Nur Panel und Basis
sudo zypper install mate-panel mate-menus mate-desktop \
    mate-session-manager marco

# Zusätzliche Applets
sudo zypper install mate-applets

Gentoo

# MATE Desktop-Meta-Paket
sudo emerge -av mate-base/mate

# Nur Panel
sudo emerge -av mate-base/mate-panel

# Zusätzliche Applets
sudo emerge -av mate-extra/mate-applets

# Für Desktop-Icons und Dateimanager-Integration
sudo emerge -av mate-base/caja

Aus Quellcode kompilieren

# Abhängigkeiten installieren (Debian/Ubuntu)
sudo apt install build-essential autoconf automake libtool \
    intltool gtk-doc-tools gobject-introspection \
    libgtk-3-dev libmate-desktop-dev libmate-menu-dev \
    libwnck-3-dev libmateweather-dev libdconf-dev

# Repository klonen
git clone https://github.com/mate-desktop/mate-panel.git
cd mate-panel

# Submodule initialisieren
git submodule init
git submodule update

# Bauen und installieren
./autogen.sh --prefix=/usr --sysconfdir=/etc
make
sudo make install

Empfehlung: Für die meisten Nutzer ist die Installation der vollständigen MATE Desktop-Umgebung über die Paketgruppe ihrer Distribution die beste Wahl. Dies stellt sicher, dass alle Komponenten optimal zusammenarbeiten. Minimal-Installationen sind für fortgeschrittene Nutzer gedacht, die Panel-Komponenten mit anderen Window Managern kombinieren möchten.

MATE Desktop wählen

# Nach der Installation im Display Manager (LightDM/GDM/SDDM) 
# "MATE" als Session auswählen

# Falls kein Display Manager vorhanden, in ~/.xinitrc eintragen:
exec mate-session

# Dann mit startx starten
startx

Erste Schritte nach der Installation

Nach der Installation können Sie:

  1. Panel erkunden: Rechtsklick auf leere Panel-Bereiche öffnet Kontextmenü mit Optionen zum Hinzufügen von Applets und Anpassen des Panels
  2. Applets hinzufügen: Rechtsklick auf Panel → „Zum Panel hinzufügen“ → Gewünschtes Applet auswählen (z.B. System Monitor, Weather Report, Drivemount)
  3. Panel-Eigenschaften: Rechtsklick auf Panel → „Eigenschaften“ öffnet Einstellungsdialog für Größe, Position, Hintergrund, Auto-Hide und Expand-Optionen
  4. Neues Panel erstellen: Rechtsklick auf Panel → „Neues Panel“ erzeugt ein zweites Panel, das frei positioniert werden kann
  5. Launcher hinzufügen: Anwendungen aus dem Menü auf Panel ziehen (Drag & Drop) oder Rechtsklick → „Zum Panel hinzufügen“ → „Benutzerdefinierter Anwendungsstarter“
  6. Layout-Vorlagen: MATE Tweak (in Ubuntu MATE) bietet vorkonfigurierte Panel-Layouts wie „Traditional“, „Cupertino“, „Redmond“ oder „Mutiny“

Verfügbare Standard-Applets

# Integrierte Kern-Applets (in mate-panel):
- Menu Bar (Anwendungsmenü)
- Window List (Fensterliste/Taskleiste)
- Window Selector (Fensterauswahl)
- Workspace Switcher (Arbeitsflächenumschalter)
- Notification Area (System Tray)
- Clock (Uhr mit Kalender)
- Show Desktop (Desktop anzeigen)
- Wanda the Fish (Easter Egg)

# Zusätzliche Applets (mate-applets-Paket):
- Access Status (Barrierefreiheitsstatus)
- Battery Status (Akkuüberwachung)
- Character Palette (Sonderzeichenauswahl)
- CPU Frequency Scaling Monitor
- Command Applet (Befehlsausgabe im Panel)
- Drive Mount (Laufwerke ein-/aushängen)
- Eyes (Augen folgen Mauszeiger)
- Geyes (Alternative Eyes-Version)
- Keyboard Layout Switcher (Tastaturlayout-Umschalter)
- Modem Monitor (veraltet)
- Netspeed (Netzwerkgeschwindigkeitsanzeige)
- Sticky Notes (Notizzettel)
- System Monitor (CPU/RAM/Netzwerk-Monitor)
- Timer (Countdown/Stoppuhr)
- Trash (Papierkorb)
- Weather Report (Wetteranzeige)

Panel-Konfiguration über Kommandozeile

# Panel neu starten (bei Problemen)
mate-panel --replace &

# Panel-Einstellungen zurücksetzen
mate-panel --reset

# Run-Dialog öffnen (wie Alt+F2)
mate-panel --run-dialog

# dconf-Einstellungen für Panel anzeigen
dconf dump /org/mate/panel/

# Alle Panels aus Konfiguration entfernen (Vorsicht!)
dconf reset -f /org/mate/panel/

# Spezifische Panel-Eigenschaft ändern (Beispiel: Auto-Hide aktivieren)
gsettings set org.mate.panel.toplevel:/org/mate/panel/toplevels/top/ \
    auto-hide true

Panel-Layouts und Themes

# MATE Tweak für vorgefertigte Layouts (Ubuntu MATE)
sudo apt install mate-tweak
mate-tweak

# Verfügbare Layout-Stile in MATE Tweak:
- Traditional: Klassisches GNOME 2-Layout (2 Panels)
- Cupertino: macOS-ähnliches Layout (Panel oben)
- Redmond: Windows-ähnliches Layout (Panel unten)
- Mutiny: Unity-ähnliches Layout (Panel oben + Dock)
- Pantheon: elementary OS-ähnliches Layout
- Contemporary: Modernes Single-Panel-Layout

# Panel-Themes ändern
lxappearance  # für GTK-Theme-Auswahl
mate-appearance-properties  # MATE-spezifische Theme-Einstellungen

Beliebte Applets von Drittanbietern

# BriskMenu - Modernes Anwendungsmenü für MATE
# (Alternative zum Standard-Menü, sehr beliebt)
sudo apt install brisk-menu  # Debian/Ubuntu
yay -S brisk-menu  # Arch Linux (AUR)

# MATE Menu - Erweiterte Menü-Alternative
# (Fork von Linux Mint Menu für MATE)
yay -S mate-menu  # Arch Linux (AUR)

# Indicator Applet - Ubuntu/Ayatana Indicators
sudo apt install mate-indicator-applet  # Für Ubuntu-Indicators

# Sensors Applet - Hardware-Sensoren (Temperatur, Lüfter)
sudo apt install mate-sensors-applet

Tipps zur Panel-Anpassung

# Panel-Elemente sperren (verhindert versehentliches Verschieben)
Rechtsklick auf Panel → "Panel sperren" aktivieren

# Panel-Hintergrund transparent machen
Rechtsklick → Eigenschaften → Reiter "Hintergrund" 
→ "Transparenter Hintergrund" auswählen

# Panel automatisch ausblenden
Rechtsklick → Eigenschaften → "Automatisch ausblenden" aktivieren
Optional: Verzögerung und Animation anpassen

# Intelligente Auto-Hide (nur ausblenden wenn Fenster maximiert)
Rechtsklick → Eigenschaften → "Automatisch ausblenden" 
→ "Intelligente Ausblend-Funktion aktivieren"

# Panel über mehrere Monitore erweitern
Rechtsklick → Eigenschaften → "Auf alle Monitore erweitern"

# Panel-Größe anpassen (für HiDPI-Displays)
Rechtsklick → Eigenschaften → "Größe" auf 48-72 Pixel setzen

Hinweis zu Versionen: Die aktuelle stabile Version ist MATE 1.28 (Februar 2024) mit GTK3-Support und experimentellem Wayland-Support für viele Applets. MATE 1.26 war die letzte Version mit vollständiger GTK2-Unterstützung. Für produktive Systeme wird MATE 1.28 oder neuer empfohlen. Ubuntu MATE bietet zusätzliche Tools wie MATE Tweak für vereinfachte Konfiguration. Die Entwicklung ist aktiv mit regelmäßigen Releases alle 6-12 Monate.

Bekannte Distributionen mit MATE: Ubuntu MATE (offizielle Ubuntu-Variante), Linux Mint MATE Edition, Fedora MATE Spin, Debian mit MATE, Manjaro MATE, Solus MATE, Arch Linux mit MATE, Parrot Security OS, Trisquel (GNU-freie Distribution mit MATE), und viele weitere. Ubuntu MATE bietet die umfangreichste Out-of-the-Box-Erfahrung mit MATE Tweak und vorinstallierten Optimierungen.


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